SPZ-Newsletter-Serie Nr. 2

In sechs Schritten zur erfolgreichen
Intranet Einführung (Teil 2)

In dieser Blogserie erhalten Sie einen Einblick in das Projekt der Schweizer Paraplegie-Gruppe. Im ersten Artikel haben wir über die Anforderungsanalyse und die ersten Schritte der Konzeption berichtet.

Im Rahmen des Projektes «WINDECIMA» entwickelt das Schweizer Paraplegiker Zentrum (SPZ) einen neuen, modernen digitalen Arbeitsplatz. Dabei kommt dem neuen Intranet eine zentrale Bedeutung zu. Neben hoher Benutzerfreundlichkeit, frischem Design und personalisierten Inhalten wird das Intranet zur zentralen Arbeitsplattform für die Mitarbeitenden weiterentwickelt.

Das Projekt setzen wir gemeinsam mit Daniel Schnyder und Andreas Naef von BrainConsult um. BrainConsult fokussiert sich auf technologienahes Businessconsulting.

Design und Prototyping

Das Vorgehensmodell bildet den roten Faden bei der Einführung des neuen Intranets. Nach der Anforderungsanalyse und Business Alignement beschäftigen wir uns nun mit dem Prototyping und den Basiskonzepten zur Umsetzung der Lösung.

Seitentypen entwickeln

Nachdem mit dem Projektkernteam bereits die Informationsarchitektur erarbeitet wurde, werden nun die Inhalte der einzelnen Bereiche festgelegt. Dabei geht es nicht darum, den Inhalt bis ins letzte Detail zu definieren, sondern gemeinsame Elemente zu identifizieren. Auf dieser Basis werden unterschiedliche Seitentypen erstellt. Diese werden beim Aufbau als Vorlagen verwendet und jeweils automatisiert zur Verfügung gestellt. Dies spart Ressourcen beim Inhaltsaufbau und stellt sicher, dass für den Endanwender eine einheitliche Strukturierung des Inhalts inkl. konsistenter Navigation vorhanden ist.

Offene Berechtigung als Basis für die Kollaboration

In diesem Arbeitsschritt wird auch das Berechtigungskonzept entwickelt. Als Grundsatz versuchen wir das System so offen wie möglich zu konzipieren. Im Idealfall gibt es keine geschlossenen Team- oder Arbeitsräume bzw. dies ist die Ausnahme der Regel. Dadurch wird der Administrationsaufwand für die Berechtigungen massiv reduziert und gleichzeitig der Austausch zwischen einzelnen Fachbereichen gefördert.

In der Praxis hat es sich bewährt das Berechtigungskonzept so einfach und konsistent wie möglich aufzubauen. Die Basis sind standardisierte Berechtigungsgruppen und eine Namenskonvention zur Benennung der Gruppen. Das Standardset an Berechtigungen wird ebenfalls gleich in die Vorlagen integriert und volllautomatisiert ausgeliefert.

Vom WhiteBoard zum Screendesign

Ein wichtiges Element, um das neue Intranet für das Projektteam greifbar zu machen, sind Mockups und Prototypen. Wir arbeiten daher bereits in einem frühen Stadium mit Skizzen und Mockups. Dabei entwickeln wir gemeinsam mit dem Kunden die ersten Entwürfe der zukünftigen Seiten.

Am Whiteboard wir die Positionierung und die Visualisierung der einzelnen Inhalte erarbeitet. «Wie prominent soll welcher Inhalt dargestellt werden?» oder «Wie können wir Informationen verständlich visualisieren?» sind nur einige Fragen die mit dem SPZ geklärt werden. Bei diesem Prozess unterstützen bereits realisierte Beispiele oder das gemeinsame Prototyping auf einer Testumgebung. Die erstellten Skizzen haben wir zur einfacheren Weiterbearbeitung in «WireFrames» überführt. Diese ermöglichen schnelle Anpassungen und einfache Erstellung von unterschiedlichen Varianten.

Nachdem wir uns auf den Seitenaufbau geeinigt hatten, wurden die «Wireframes» für das finale Konzept in Screendesigns überführt. Diese dienen neben der Visualisierung auch gleich als Basis für die graphische Realisierung des Intranets.

Lösungskonzept: Roter Faden für die Realisierung

Das Lösungskonzept ist das wichtigste Arbeitsergebnis dieser Projektphase. Es hält alle Entscheidungen und Grundsätze fest. Neben den einzelnen Seitentypen beschreibt es auch die logische Architektur, Berechtigungen und Schnittstellen zu Umsystemen.

In einem Review mit dem SPZ wird sichergestellt, dass alle Projektbeteiligten ein einheitliches Verständnis der zu realisierenden Funktionen und Anforderungen haben. Mit der Freigabe des Lösungskonzepts ist der Startschuss zur Realisierung des Intranets gegeben. Die Realisierung erfolgt in einem agilen Prozess mit enger Integration des SPZ.

Mehr darüber lesen Sie im nächsten Beitrag.