SPZ-Newsletter-Serie Nr. 3

In sechs Schritten zur erfolgreichen
Intranet Einführung (Teil 3)

In dieser Blogserie erhalten Sie seinen Einblick in das Projekt der Schweizer Paraplegie-Gruppe. In den beiden ersten Artikeln haben wir über die Anforderungsanalyse, Konzeption und das Prototyping berichtet.

Im Rahmen des Projektes «WINDECIMA» entwickelt das Schweizer Paraplegiker Zentrum (SPZ) einen neuen, modernen digitalen Arbeitsplatz. Dabei kommt dem neuen Intranet eine zentrale Bedeutung zu. Neben hoher Benutzerfreundlichkeit, frischem Design und personalisierten Inhalten wird das Intranet zur zentralen Arbeitsplattform für die Mitarbeitenden weiterentwickelt.

Das Projekt setzen wir gemeinsam mit Daniel Schnyder und Andreas Naef von BrainConsult um. BrainConsult fokussiert sich auf technologienahes Businessconsulting.

Agiles Umsetzen der Lösung

Das Vorgehensmodell bildet den roten Faden bei der Einführung des neuen Intranets. Aktuell werden die letzten Funktionen in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden realisiert. Die Pilotierung der Lösung erfolgt anschliessend.

Nach dem die konzeptionellen Arbeiten abgeschlossen sind, steht nun die Implementierung der mit dem Kunden festgelegten Funktionen im Fokus.

Kunde involvieren

Bei der Softwareentwicklung lehnen wir uns methodisch an Scrum an. Das ermöglicht uns bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, dem Kunden funktionierende Zwischenstände zu präsentieren. Das Entwicklungsteam setzt sich nicht nur aus Lieferantenvertretern zusammen, sondern auch der Kunde ist aktiv in jedem Sprint- und Weekly-Meeting involviert. Somit ist direktes und schnelles Kundenfeedback garantiert. Optimierungen werden frühzeitig erkannt. Als netter Nebeneffekt wird der Knowhow-Transfer zum Kunden sichergestellt.

Die einzelnen Kundenumgebungen wurden mit der IT der SPZ Gruppe aufgebaut. Durch das dreistufige «Stageing», welche Test-, Integrations- und Produktionsumgebung umfasst, sind ideale Voraussetzungen für das Testen der Release und erste Testmigrationen gegeben.

Bereit für die Zukunft

Die Lösung der SPZ Gruppe wird im Rechencenter des Kunden (On-Premise) betrieben. Das ermöglicht grundsätzlich den Einsatz von «SharePoint Fulltrust-Lösungen». Dadurch ist es theoretisch möglich, sämtliche Funktionen des SharePoint Server wie gewünscht zu manipulieren oder die Funktionen bei Erweiterungen einzusetzen. Viele Lösungen der vergangenen Jahre setzen auf diese Technologie. Neben den vielen Vorzügen gibt es aber auch etliche Nachteile. Der grösste Nachteil ist, dass dieses Entwicklungsmodell in der Cloud (SharePoint Online) nicht unterstützt wird. Daneben gibt es oft Probleme beim Releasewechsel und man ist an den Lieferanten der Lösung gebunden.

Wir und BrainConsult setzen im Gegensatz zu Fulltrust-Lösungen bei der Anpassung/Erweiterung von SharePoint bereits seit mehreren Jahren auf «Client-Side» Entwicklung. Dabei wird der Code im Web-Browser der Arbeitsstation ausgeführt. Somit wird sichergestellt, dass der Code keine negativen Effekte auf den Betrieb der SharePoint Farm hat. Der wohl wichtigste Punkt ist aber die Zukunftsfähigkeit der Erweiterungen. So realisierte Lösungen sind cloudfähig und ermöglichen damit eine problemlose Migration nach Office 365. Der Kunde verfügt über den kompletten Code. Der «Locked-In Effekt», vorausgesetzt die vertraglichen Rahmenbedingungen sind gegeben, gehört der Vergangenheit an.

Vom Mockup zur lauffähigen Version

Anhand des Bereichs Kollaboration lässt sich die Entwicklung von der Idee zur funktionierenden Lösung gut visualisieren. Mittels Wireframes und den daraus entwickelten ScreenDesigns wurde der Funktionsumfang gemeinsam mit dem Projektkernteam erarbeitet:

Mittels clientseitiger Entwicklung und Powershell Skripts wurden die Funktionen des Kollaborationbereichs zum Leben erweckt:

Vorbereitungsarbeiten zur Pilotierung

Aktuell wird die Pilotierung für die Abteilung Informatik vorbereitet. Dies umfasst intensive Tests der Lösung, Bereinigung der vorhandenen Daten und die Planung der Migration und Schulung. Mehr davon lesen Sie in unserem nächsten Beitrag.