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eBAGE+

Mit der Fachapplikation eBAGE+ wickeln Sie Ihre Baugesuche transparent und medienbruchfrei ab, integrieren die Schlüsselstellen vom Architekten über die Gemeinden bis zum Kanton und bilden die kantons- und bundesspezifischen Verfahren ab.

eBAGE+ ermöglicht eine medienbruchfreie Abwicklung des gesamten Baugesuchsprozesses. Alle Bewilligungsstellen auf kantonaler und kommunaler Ebene sowie Fachstellen lassen sich integrieren.
Sämtliche zum Baugesuch gehörenden Dokumente werden elektronisch im Baugesuchs-Dossier geführt. Die Ablage und der Zugriff auf das Dossier ist jederzeit und ortsunabhängig gewährleistet - ob für eingebende Architekten, Ingenieure, involvierte kantonale Stellen oder für Bundesbehörden.
Klar zugewiesene Aufgaben beschleunigen die Abwicklung der Gesuche und gleichzeitig ist ersichtlich, in welchem Prozess-Schritt sich das Baugesuch befindet.

 

Wissenswert:

  • eBAGE+ entspricht dem GEVER-Standard und ermöglicht die Anbindung einer Archivlösung.
  • Die Lösung basiert auf Standardtechnologien von Microsoft. Damit ist unter anderem eine tiefe Integration ins MS-Office garantiert.
  • Die Anbindung von eBAGE+ an das eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) ist zertifiziert und gewährt während der Genehmigungsphase und der Bauausführung eine optimale Prozess-Unterstützung.
  • Vorhandene Umsysteme, wie zum Beispiel GIS oder ERP-Systeme (z.B. SAP), können angebunden werden.

eBAGE+ im Einsatz beim Kanton Luzern Raum & Wirtschaft (rawi)

Seit 2009 steht eBAGE+ beim rawi im produktiven Einsatz. Knapp 1'000 Anwenderinnen und Anwender wickeln täglich über die voll elektronische Plattform baurechtliche Dossiers ab. Die Anwendung ermöglicht ein transparentes Verfahren (Tracking) sowie einen einfachen Informationsaustausch unter den integrierten Schlüsselstellen. Somit ist ein rascher und effizienter Verfahrensablauf gewährleistet.

Interview mit Mario Conca - Abteilungsleiter beim rawi:

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Herr Conca, eBAGE+ wird als Applikation bezeichnet, welche eine durchgängige und medienbruchfreie Abwicklung von Baugesuchen ermöglicht. Was zeichnet denn nun genau eBAGE+ aus?
Die Anwendung eBAGE+ ist eine webbasierende, den ganzen Prozess (Baugesuch – Eingabe – Prüfung – Bewilligung – Bauausführung) umfassende, voll elektronische Plattform für die Bearbeitung von baurechtlichen Dossiers (Anfragen, Vorabklärungen, Gestaltungspläne, Baugesuche, Sonderbewilligungsgesuche, bundesrechtliche Planvorlagen usw.) ohne Medienbrüche und mit Schnittstellen zu verschiedenen Umsystemen.

Welche Hürden haben die Benutzer in ihrem Alltag mit eBAGE+ zu meistern?
Die Bereitschaft der Benutzer für eine prozessorientierte, über Aufgaben gesteuerte, voll elektronische und mehrheitlich papierlose Gesuchsbearbeitung muss vorhanden sein. Die Anwendung eBAGE+ stellt dazu einige Hilfsmittel zur Verfügung (Aufgabenliste, verschiedene Reports, automatische E-Mail Notifikationen usw.).

Wo sehen Sie den grössten Nutzen von eBAGE+ für den Kanton Luzern?
Die Anwendung eBAGE+ gewährleistet ein transparentes Verfahren für alle Beteiligten sowie einen raschen, effizienten und zeitgerechten Verfahrensablauf und Informationsaustausch. Ein webbasierender Zugriff ermöglicht die Sichtung der Dossiers von überall und zu jeder Zeit, auch auf abgeschlossen und archivierte.
Zudem beinhaltet die Applikation ein automatisches Meldewesen und Fristencontrolling, inkl. Meldewesen zum Eidgenössischen Gebäude- und Wohnungsregister (GWR).

Herr Conca, Sie müssten ab morgen auf eBAGE+ verzichten, was würde das für Sie und Ihren Bereich bedeuten?
Die formelle und materielle Koordination der rund 5'000 baurechtlichen Dossiers könnte innerhalb der vorgegeben Fristen nicht mehr in der gleichen Qualität gewährleistet werden. Das seit 2002 im Kanton Luzern eingeführte Konzentrationsmodell würde in der Anwendung aufwendiger und die Verfahren würden länger dauern.

Wie schätzen Sie die Positionierung von eBAGE+ im Markt der Baugesuchslösungen ein?
eBAGE+ ist aus unserer Sicht die einzige Anwendung, welche den ganzen Bewilligungsprozess (Gesuchseingabe bis zur Schlusskontrolle) in seiner ganzen Komplexität voll elektronisch unterstützt, basierend auf Microsoft Web-Technologie unter Berücksichtigung möglichst vieler Standardmodulen.

Luzern wickelt zwar einige tausend Baugesuche pro Jahr ab. Grosse Kantone müssen jedoch das 10-fache an Gesuchen abwickeln. Ist eBAGE+ aus Ihrer Erfahrung auch für solche Herausforderungen das richtige Werkzeug?
Absolut. Mit einem Archivierungsmanagement inklusive einer vorbereiteten Langzeitarchivierung wird die Performance der Anwendung nicht beeinträchtigt oder eingeschränkt.

In welchen Bereichen konnten Sie mit der Einführung von eBAGE Kosten und Ressourcen sparen und was erwarten Sie nun mit der Aktualisierung auf das nächste Release?
Die "Aktualisierung" ist eine konsequente Weiterentwicklung der seit 2009 innerhalb der kantonalen Verwaltung eingesetzten Anwendung eBAGE (2009 ausgezeichnet mit dem E-Government-Preis "Eugen") für die von den Gemeinden auszuführenden Verfahrensschritte (Gesuchserfassung, interne Vernehmlassung, Planauflage, ausfertigen Leitentscheid, Baukontrollen, Schlusskontrolle). Die Weiterentwicklung wurde vom Verband Luzerner Gemeinden initiiert mit der Zielsetzung, dass möglichst alle Luzerner Gemeinden die baurechtlichen Dossiers in einheitlicher Art und Weise zusammen mit dem Kanton in einer Anwendung bearbeiten, abschliessen und archivieren. Einige Verfahrensschritte werden vereinfacht, die personellen Ressourcen können auf die wesentlichen Verfahrensschritte konzentriert und damit das Verfahren weiter beschleunigt werden.

Herr Conca, Sie scheinen ein Fan von eBAGE+ zu sein. Sind sie schon etwas "betriebsblind"?
Von „betriebsblind“ kann keine Rede sein. Im Gegenteil nutzen wir die Anwendung auch im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP)  um unsere Abläufe zu hinterfragen und bei Bedarf den aktuellen Verhältnissen anzupassen. Aufgrund der Verwendung von möglichst vielen Standardmodulen (Microsoft SharePoint) sind solche Anpassungen im Release-Management jederzeit ohne grossen Aufwand möglich.

Welchen Ratschlag würden Sie einem Fachkollegen eines anderen Kantons geben, falls dieser vor der Herausforderung zur Einführung einer elektronischen Baugesuchslösung steht?
Die Einführung einer elektronischen Baugesuchslösung ist mit einem Organisationsprojekt zu verknüpfen. Die Ist-Prozesse sind aufzuzeichnen und daraus sind die Sollprozesse mit Einbezug der organisatorischen Massnahmen abzuleiten. Das Endziel ist in Teilschritten zu realisieren, daher - weniger ist mehr.

​Ihr Ansprechpartner:

Riccardo Pileggi
Riccardo Pileggi
Sales Manager

 

Referenz Kanton Luzern eBAGEplus.pdf 



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